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Hausstaubmilben bekämpfen – so geht’s!

Wer gegen Hausstaub allergisch ist, ist oft einem hohen Leidensdruck ausgesetzt. Die Augen tränen, manchmal kommt auch Atemnot ins Spiel, sowie ständiger Husten und Schnupfen, die das tägliche Leben beeinträchtigen können. Und immer wieder die Frage: Wie kann ich Lebensqualität in meinen Wohnräumen verbessern und effektiv Hausstaubmilben bekämpfen?

Wenn bisher alle Versuche, Hausstaubmilben (Dermatophagoides) zu bekämpfen, ins Leere gelaufen sind, ist es an der Zeit, andere Geschütze aufzufahren. Aber welche? Ein Wasserstaubsauger kann hier weiterhelfen! Er arbeitet nicht nur effektiv, sondern verhindert unter anderem auch, dass diejenigen, die sich um das Saugen kümmern, mit dem gesammelten Schutz direkt in Kontakt kommen. Auf diese Weise können die Auswirkungen einer Allergie im ganzen Haus oft reduziert werden.

Um zu verstehen, was eine Hausstaubmilbenallergie auslöst, ist es wichtig, sich ein wenig genauer mit den Details auseinanderzusetzen. Verantwortlich dafür, dass die Nase trieft, die Augen Tränen und manchmal auch die Luft wegbleibt, sind die Spinnentiere, die sich im Wesentlichen von menschlichen Hautschuppen ernähren: die Hausstaubmilben. Sie geben ihren Kot ab… und auf diesen reagieren Allergiker mitunter besonders empfindlich.

Es handelt sich übrigens um ein Vorurteil, dass es sich bei dem Auftreten von Hausstaubmilben um ein Zeichen mangelnder Hygiene handeln würde. Die Tierchen kommen in den unterschiedlichsten Umgebungen vor. Aber zur wichtigsten Frage: Wie lassen sich Hausstaubmilben bekämpfen, dass sie sich auf Nimmerwiedersehen verabschieden?

Was, wenn herkömmliche Mittel nicht helfen, um der Hausstauballergie Herr zu werden?

Viele Menschen, die unter einer Milben Allergie leiden, werden im Laufe der Zeit sehr erfinderisch. Klar: Der Leidensdruck ist hoch und selbstverständlich ist es das Ziel, diesen so schnell wie möglich zu beenden bzw. zu reduzieren.

Absolute Maßnahmen Klassiker, auf die – gerade zu Beginn einer Hausstaubmilbenallergie – besonders oft gesetzt wird, sind:

  • der Einsatz von bestimmten Bezügen, die auf die Bedürfnisse von Allergikern abgestimmt wurden
  • regelmäßiges Lüften der betreffenden Räumlichkeiten
  • Staub wischen
  • klassisches Staubsaugen
  • das „Verbannen“ bzw. Heiß Waschen von Kuscheltieren
  • der Verzicht auf bestimmte Textilien.

Oft zeigt sich jedoch, dass dies nicht ausreicht, um die Hausstaubmilben unschädlich zu machen. Dennoch bedeutet dies nicht, dass diese Vorgehensweisen unnötig wären. Meist braucht es einfach nur ein wenig „mehr“.

Natürlich macht die Tatsache, dass die Hausstaubmilben so klein sind, dass sie mit bloßem Auge nicht erkannt werden können, nicht einfacher. Eine Art „Kontrollblick“ ist hier nicht möglich. Stattdessen ist es wichtig, sich beispielsweise auf die Ergebnisse des Saugens verlassen zu können.

Die Hausstaubmilbe fühlt sich in der Wohnung besonders im Teppich und der Matratze wohl
Hausstaubmilbe (Dermatophagoides)

Tipp Nr. 1: Regelmäßig die Bettwäsche tauschen

Hierbei handelt es sich um einen der klassischsten Tipps überhaupt. Da sich Hautschuppen in den Bettbezügen sammeln und diese im Laufe der Zeit immer mehr werden, ist es wichtig, regelmäßig neu zu beziehen. Achten Sie zudem darauf, die Kissen und Decken immer bei mindestens (!) 60°C zu waschen, um sicherzustellen, dass die Milben auch ganz sicher abgetötet werden. Besser (und sicherer) sind 90°C.

Als ideal gilt ein Wechsel einmal in der Woche. Auf diese Weise kann eine allzu starke Vermehrung der Spinnentiere und deren Allergenen in der Regel unterbrochen werden.

Achten Sie hierbei auch darauf, nicht nur Decken und Kissen, sondern auch Bettlaken und Matratzen zu reinigen. Auch hier machen es sich die Hausstaubmilben bequem. Waschen Sie alles regelmäßig und sorgen Sie so bestmöglich für eine möglichst „milbenfreie“ oder zumindest eine „milbenreduzierte“ Grundlage.

Tipp Nr. 2: Der Verzicht auf Teppiche und Gardinen

Hausstaubmilben leben nicht nur im Bett und in der Bettwäsche, sondern auch auf anderen Textilien, wie zum Beispiel Gardienen und Teppichen. Wer hier weniger Angriffsfläche bieten möchte, sollte komplett auf diese „Accessoires“ verzichten. Ob das Ganze dann gemütlich aussieht, ist natürlich immer auch vom Geschmack jedes Einzelnen abhängig.

Wer möchte, kann diese Lücke auch mit Hilfe anderer Einrichtungsgegenstände „auffangen“ und entsprechend kreativ werden. Vor allem dann, wenn Sie einen eher minimalistischen Einrichtungsstil verfolgen, dürfte es leicht sein, hier Alternativen zu finden.

Der Verzicht auf Teppiche bringt noch weitere Vorteile mit sich. Laminat, Parkett und Co. lassen sich einfacher reinigen… und ganz nebenbei auch super mit vielen verschiedenen Einrichtungsstilen kombinieren.

Tipp Nr. 3: Ein Wasserstaubsauger

Der bereits erwähnte Wasserstaubsauger eignet sich nicht nur zum Absaugen von Teppich und Gardine, sondern auch zum Reinigen von Polstern und Matratzen. Er ist auf den unterschiedlichsten Untergründen einsetzbar und zieht Schmutz, unter anderem auch die Milben und deren Kot, aus dem Stoff ab.

Wenn Sie sich für ein Modell mit besonders viel Power entscheiden, stellen Sie sicher, dass Sie mit nur einem Arbeitsgang besonders viele Milben erwischen. Dennoch sollten Sie die betreffenden Flächen regelmäßig reinigen – vor allem dann, wenn Sie unter einer Hausstaubmilbenallergie leiden.

Da all der Schmutz im Wasserbehälter gesammelt wird, muss selbiger nur noch ausgeleert werden. Ein „Aufstauben“, wie es beim Leeren eines klassischen Staubsaugerbeutels der Fall ist, gibt es hier nicht.

Tipp Nr. 4: Kuscheltiere einfrieren und waschen

Auch Kuscheltiere können von der Hausstaubmilbe befallen sein. Egal, ob Ihr Kind lediglich einen oder dreißig Lieblingsteddys hat: Die Plüschis stellen ein Risiko dar. Spätestens dann, wenn die Augen Ihres Kindes nach dem Kontakt mit den betreffenden Kuscheltieren, zum Beispiel morgens, tränen, ist es an der Zeit, hellhörig zu werden.

Nun braucht es nicht nur die passenden „Gegenmittel“, sondern durchaus auch etwas Überredungskunst. Viele Kinder empfinden es als besonders schlimm, nicht mehr ihren liebsten Teddy mit ins Bett nehmen zu dürfen. Doch keine Sorge! Die Trennung muss ja nicht für immer sein! Sie dauert eigentlich nur einen Waschgang. Waschen Sie die Stofftiere bei 60°C.

Alternativ bietet es sich auch an, die Plüschis einzufrieren. Die Temperatur sollte bei mindestens -18°C liegen. Der „Ausflug“ der Tiere ins Tiefkühlfach dauert zudem länger als der in die Waschmaschine. Damit wirklich alle Milben abgetötet werden können, braucht es mindestens zwölf Stunden.

Waschen Sie die Kuscheltiere danach dennoch einmal kurz durch.

Aufgrund mangelnder Hygiene beim Staub wischen können sich die Milben ausbreiten
Regelmäßiges Staubwischen hilft den Lebensraum der Milbe einzudämmen

Tipp Nr. 5: Auf die richtige Raumtemperatur achten

Mittlerweile gibt es etliche Studien, aus denen hervorgeht, dass es im Haushalt nicht zu warm sein sollte. Als ideale Temperatur für einen möglichst erholsamen Schlaf gelten etwa 18°C. Genau mit dieser Temperatur fühlen sich Hausstaubmilben jedoch überhaupt nicht wohl. Und wer dann noch auf eine etwas niedrigere Luftfeuchtigkeit achtet, macht es den Hausstaubmilben noch schwerer, in der Bettdecke (und auf Möbeln) „sesshaft“ zu werden.

Tipp Nr. 6: Staubfänger ausquartieren

Deko sieht schön aus und kann dabei helfen, ein Zimmer noch etwas wohnlicher werden zu lassen. Das Problem: Viele Deko Accessoires tragen den Titel „Staubfänger“ zurecht. Wer hier nicht regelmäßig abstaubt, riskiert, dass sich die Beschwerden einer vorherrschenden Allergie verschlechtern. Daher ist es ratsam, dekorationstechnisch eher puristisch unterwegs zu sein.

Tipp Nr. 7: Das passende Bettmodell

Wie bereits erwähnt, fühlen sich Hausstaubmilben vor allem in warmen, leicht feuchten und engen Bereichen wohl. In diesem Zusammenhang lohnt es sich definitiv, nicht nur die Bettbezüge, sondern auch das Bett an sich unter die Lupe zu nehmen. Entscheiden Sie sich am besten für ein Modell mit Füßen und ohne Bettkasten. Somit ist gewährleistet, dass die Luft unter dem Bett immer wieder zirkulieren kann und den Spinnentieren ein Stück ihres Lebensraums genommen wird.

Tipp Nr. 8: Das Bett machen, aber richtig

Viele Menschen haben es sich angewöhnt, morgens direkt nach dem Aufstehen ihr Bett zu machen. Das mag gut aussehen, kann jedoch auch den Milben zugutekommen. Immerhin ist das kurz nach dem Aufstehen noch warm. Wird es mit einer Decke bedeckt, entsteht genau das erwähnte, warme Klima, das die Milben so verführerisch finden. Daher ist es umso wichtiger, das Bett vor dem Zurückschlagen auszulüften. So kann die Feuchtigkeit der Nacht entweichen. 

Tipp Nr. 9: Keine Pflanzen im Schlafzimmer

Die natürliche Dekoration sieht gut aus, keine Frage. Mit ihr ist jedoch auch ein besonderer „Nebeneffekt“ verbunden. Denn: Viele Pflanzen sind wahre Meister darin, die Luftfeuchtigkeit im Haushalt zu erhöhen. Eine höhere Luftfeuchtigkeit ist mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Schimmelpilzen verbunden. Und genau von denen ernähren sich Hausstaubmilben.

Tipp Nr. 10: Bettwäsche für Allergiker wählen

Mittlerweile gibt es viele Bettwäsche Artikel, die explizit auf die Bedürfnisse von Allergikern abgestimmt wurden. Mit ihrer Hilfe lassen sich die Beschwerden einer Hausstauballergie oft leicht verhindern bzw. zumindest mildern.

Ergänzende Tipps: Auch diese Ratschläge sollten Sie bei der Bekämpfung von Hausstaubmilben befolgen

Hausstaubmilben können auf unterschiedliche Weise bekämpft werden und oft ist es der berühmte „Mix aus allem“, der letztendlich zum Ziel führt.

Auch die folgenden Ratschläge helfen dabei, sich der Hausstaubmilben zu entledigen:

  1. Verzichten Sie darauf, sich im Schlafzimmer – gerade in der Nähe des Bettes – umzuziehen.
  2. Lassen Sie sich als Allergiker von Ihrem Arzt hypersensibilisieren.
  3. Saugen Sie nicht nur regelmäßig Teppich, Boden und Matratze, sondern wischen Sie auch in regelmäßigen Abständen Hausstaub von Oberflächen ab.
  4. Nutzen Sie ECO CLEANAIR®, um die Luft im Raum und die Matratzen zusätzlich zu desinfizieren.
  5. Heizen Sie Ihr Zimmer nicht zu stark auf. Milben fühlen sich besonders bei höheren Temperaturen wohl.
  6. Lüften Sie regelmäßig alles durch.

Viele Symptome einer Allergie lassen sich mit Hilfe von Medikamenten, einer Therapie oder einer Hyposensibilisierung mildern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Dieser kann Ihnen sicherlich weiterhelfen.

Nutzen Sie die individuellen Vorteile eines Wasserstaubsaugers!

Wie bereits unter Tipp Nr. 3 erwähnt, kann ein moderner Wasserstaubsauger dabei helfen, Milbenkot (und anderen Arten von Schmutz und Staub) den Kampf anzusagen und die Beschwerden einer Hausstaubmilbenallergie zu mildern. Es lohnt sich jedoch auch in jedem Fall, ein wenig über den Tellerrand hinauszublicken und sich mit Hinblick auf das Zubehör des vivenso Wasserstaubsaugers zu informieren.

So kann Sie die Pro Aqua Elektrobürste dabei unterstützen, verschiedene Textilien und Möbelstücke porentief zu reinigen. Der Aufsatz erreicht auch enge Stellen und sorgt so für eine verlässliche Basis für eine möglichst saubere Matratze oder Teppich, ganz ohne Hausstaubmilben. Oft lässt sich auf diese Weise ein höherer Schlafkomfort erreichen. Denn: Je weniger Milben bzw. je weniger Milbenkot sich auf der Matratze befindet, desto weniger leiden Allergiker unter den charakteristischen Symptomen. Und genau hieraus resultiert dann letztendlich auch meist ein deutlich erholsamerer Schlaf.

Damit Sie auch wirklich optimal von den Vorzügen des vivenso Wasserstaubsaugers profitieren können, sollten Sie übrigens nicht nur im Schlafzimmer, sondern generell in der gesamten Wohnung saugen. So kann die Wohnqualität auf einem kontinuierlich hohen Level gehalten werden.

Ein Detail, das in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle spielt, ist die Saugleistung des Geräts. Diese ist bei der Wasservariante deutlich besser als bei einem typischen Modell mit Staubsaugerbeutel und Hepa Filter. Und übrigens: Das Modell aus dem Hause vivenso hat es in der Vergangenheit sogar geschafft, als Testsieger ausgezeichnet zu werden. Er ist „made in Germany“ und entspricht einem hohen Qualitätsstandard.